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Montag, 6. August 2012
Ein Tag für die Kunst
blog_a_fd, 01:45h
Der heutige Tag fing etwas unentschieden an. Ein Blick in den Himmel zeigte eine große dunkle Wolkenbank über den Bergen - es sah nach Regen, nach einem Gewitter aus. So hielten wir uns erst mal "bedeckt" unter unserem Pavillion, nach dem Frühstück beendete Angelika erfolgreich das große Wochenendsudoko ...

... eine nicht ganz einfache Angelegenheit aus der Kategorie "dificil".
Zwei längere Briefe / Berichte wollten / sollten noch für die Schule geschrieben werden, ich musste am Laptop rumbasteln, da er gestern Nacht ziemliche Probleme bekam, die u.a. dazu führten, dass ich den Blog zweimal geschrieben habe. (Jetzt scheint er mit einem Trick wieder zu funktionieren)
Mittags hatten sich die Wolken dann doch entschieden, zu verschwinden und es wurde dann ein ziemlich heißer Tag mit über 34°.
Ich habe mir ein neues Buch genommen, einen isländischen Politrkrimi, den ich kaum zur Seite legen konnte ...

... das erste Buch von Arnaldur INDRIDASON ohne seinen Protagonisten Kommisar Erlendur.
Angelika liest das nicht weniger spannende Buch von Henning MANKELL - Der Chinese ...

... übrigens auch ein Buch ohne die bekannte Hautperson Kommisar Wallander.
Mit Renate hatten wir uns um 20:00 Uhr verabredet, um ihre Bilder und Skulpturen in den Ausstellungsraum der Caixa Vinaròs zu bringen.
Ein Bild mit dem Format 160 X 160 passte nur sehr knapp in den VW Bus hinein, die Schiebetür musste während der Fahrt offen bleiben.

Den Hintereingang der Bank öffnete Renate mit ihren diversen Schlüsseln ...


... und es gelang ihr auch, die Alarmanlage so rechtzeitig auszuschalten, dass die spanische Polizei nicht anrücken musste.

Nachdem alle Bilder, Skulpturen und Podeste in den Ausstellungsraum getragen wurde, wollte sie uns eigentlich nur um Mithilfe bei dem Aufhängen des großen Bildes bitten. Doch es machte richtig Spaß, sodass wir gemeinsam aussuchten, wo die anderen Bilder gehängt und die Skulpturen gestellt werden könnten.


Nach insgesamt knapp zwei Stunden waren ihre Kunstobjekte aufgehängt bzw. aufgestellt. Sie macht die Ausstellung gemeinsam mit einer spanischen Künstlerin, die erst Montag ihre Bilder bringt.

Renates Bilder sind in erster Linie Spiele mit Farben und Strukturen


Ihre Skulpturen haben eine - wie ich finde - wunderbare Eigenart: Sie sind ausnahmslos aus auf der Straße, in Industriebrachen, im Müll gefundenen Gegenständen gemacht. Keines der Objekte wurde in seiner Form bearbeitet, sondern lediglich mit angemalt und mit ggf. mit anderen Gegenständen kombiniert, z.B. dieses alte rostige Sägeblatt ...

... die Sonnenscheibe, die je nach der Betrachtungsansicht ...

ganz andere Eindrücke vermittelt.
Oder die Handtasche ...

... ein Objekt aus einem irgendwo gefundenen Holzstück und dem Henkel eines alten Eimers.
Und die aus der griechischen Mythologie stammende Tochter der Styx und des Pallas, die Siegesgöttin Nike ...

... ebenfalls ein altes, rostiges Metallstück.
Ein Eisschuh ...

... bestehend aus einem schmiedeeisernen Teil und einem alten Arbeitsschuh.
Schließlich noch der löchrige Käse - oder was immer man sich darunter vorstellen mag ...


... farbig gestaltete Scheiben eines alten Baumstammes.
Schade, dass wir bei der Ausstellungseröffnung in der übernächsten Woche nicht mehr in Vinaròs sein werden.

Abgeschlossen haben wir unseren Tag für die Kunst im "El Rincón de Pedro" - allerdings ohne Gulas, nur mit ein paar Oliven, Mandeln und kalten Getränken.
Der Kunst geopfert haben wir das Phase 10 Spiel - man muss auch Prioritäten setzen können.

... eine nicht ganz einfache Angelegenheit aus der Kategorie "dificil".
Zwei längere Briefe / Berichte wollten / sollten noch für die Schule geschrieben werden, ich musste am Laptop rumbasteln, da er gestern Nacht ziemliche Probleme bekam, die u.a. dazu führten, dass ich den Blog zweimal geschrieben habe. (Jetzt scheint er mit einem Trick wieder zu funktionieren)
Mittags hatten sich die Wolken dann doch entschieden, zu verschwinden und es wurde dann ein ziemlich heißer Tag mit über 34°.
Ich habe mir ein neues Buch genommen, einen isländischen Politrkrimi, den ich kaum zur Seite legen konnte ...

... das erste Buch von Arnaldur INDRIDASON ohne seinen Protagonisten Kommisar Erlendur.
Angelika liest das nicht weniger spannende Buch von Henning MANKELL - Der Chinese ...

... übrigens auch ein Buch ohne die bekannte Hautperson Kommisar Wallander.
Mit Renate hatten wir uns um 20:00 Uhr verabredet, um ihre Bilder und Skulpturen in den Ausstellungsraum der Caixa Vinaròs zu bringen.
Ein Bild mit dem Format 160 X 160 passte nur sehr knapp in den VW Bus hinein, die Schiebetür musste während der Fahrt offen bleiben.

Den Hintereingang der Bank öffnete Renate mit ihren diversen Schlüsseln ...


... und es gelang ihr auch, die Alarmanlage so rechtzeitig auszuschalten, dass die spanische Polizei nicht anrücken musste.

Nachdem alle Bilder, Skulpturen und Podeste in den Ausstellungsraum getragen wurde, wollte sie uns eigentlich nur um Mithilfe bei dem Aufhängen des großen Bildes bitten. Doch es machte richtig Spaß, sodass wir gemeinsam aussuchten, wo die anderen Bilder gehängt und die Skulpturen gestellt werden könnten.


Nach insgesamt knapp zwei Stunden waren ihre Kunstobjekte aufgehängt bzw. aufgestellt. Sie macht die Ausstellung gemeinsam mit einer spanischen Künstlerin, die erst Montag ihre Bilder bringt.

Renates Bilder sind in erster Linie Spiele mit Farben und Strukturen


Ihre Skulpturen haben eine - wie ich finde - wunderbare Eigenart: Sie sind ausnahmslos aus auf der Straße, in Industriebrachen, im Müll gefundenen Gegenständen gemacht. Keines der Objekte wurde in seiner Form bearbeitet, sondern lediglich mit angemalt und mit ggf. mit anderen Gegenständen kombiniert, z.B. dieses alte rostige Sägeblatt ...

... die Sonnenscheibe, die je nach der Betrachtungsansicht ...

ganz andere Eindrücke vermittelt.
Oder die Handtasche ...

... ein Objekt aus einem irgendwo gefundenen Holzstück und dem Henkel eines alten Eimers.
Und die aus der griechischen Mythologie stammende Tochter der Styx und des Pallas, die Siegesgöttin Nike ...

... ebenfalls ein altes, rostiges Metallstück.
Ein Eisschuh ...

... bestehend aus einem schmiedeeisernen Teil und einem alten Arbeitsschuh.
Schließlich noch der löchrige Käse - oder was immer man sich darunter vorstellen mag ...


... farbig gestaltete Scheiben eines alten Baumstammes.
Schade, dass wir bei der Ausstellungseröffnung in der übernächsten Woche nicht mehr in Vinaròs sein werden.

Abgeschlossen haben wir unseren Tag für die Kunst im "El Rincón de Pedro" - allerdings ohne Gulas, nur mit ein paar Oliven, Mandeln und kalten Getränken.
Der Kunst geopfert haben wir das Phase 10 Spiel - man muss auch Prioritäten setzen können.
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Sonntag, 5. August 2012
Samstag
blog_a_fd, 01:52h
Für heute morgen hatten wir uns mit Renate verabredet, um mit ihr abzusprechen, wie wir ihr bei der Vorbereitung und dem Aufbau ihrer Ausstellung in einer Bank in Vinaròs helfen können. Wir werden am Sonntag abend die Bilder und Skulpturen transportieren und dort erst einmal abstellen. Sie hat einen Schlüssel bekommen mit Funk und dem Hinweis, wie die Alarmanlage auszuschalten sei. Sehr ungewöhnlich, aber wahrscheinlich ist wegen der Bankenkrise hier in Spanien eh kein Geld mehr in den Tresoren.
Wir beendeten diese konspirative Konferenz unter den Maulbeerbäumen der Terasse des El Garrofer mit einem Cortado, Cafe con Leche und Cafe Americano und machten uns auf den Weg zum "HiperSimply", einem Supermarkt nicht ganz so groß wie Carrefour aber auch nicht schlecht.
Auf dem Parkplatz wurden wir im hinteren Teil auf eine Konstruktion aufmerksam, die sich bei nährem Hinsehen als eine große Paellageschichte entpuppte.

Während unter einem Pavillon
einige Leute die Zutaten vorbereiteten ...

... mühten sich etwas weiter weg davon andere, große Paellapfannen - großzügig mit Öl gefüllt - auf Holzfeuer anzuheizen ...

... und nach und nach mit den Zutaten in der richtigen Reihenfolge zu füllen ...

... immer gut mit großen Holzlöffeln zu rühren, damit nichts anbrennt ...

... bis dann die Paella fertig ist.

Immer mehr Menschen kamen - offenbar nicht nur vom Supermarkteinkauf - zum Teil bewaffnet mit Schüsseln, Tellern und Dosen, um die begehrte Paella zu bekommen - gratis.

So in der prallen Sonne (heute waren 34° im Schatten) zu stehen war uns dann doch im wahrsten Sinne des Wortes zu heiß.
Ein paar Meter weiter war ja
die Autoselbstwaschstation ...

... in der ich mit Hochdruck Staub, Schmutz und Insekten zu entfernen versuchte - mit beachtlichem Erfolg.
Zurück am Wohnwagen war es zu heiß, so suchten wir uns unsere schattigen Orte (Angelika im Wohnwagen und ich unter dem Vorzelt) und etwas Arbeit - die sich dann aber überraschenderweise bis in den Abend hinzog.
Das Abendessen war - der heißen Witterung angepasst - überschaubar aber lecker:
Brot - spanische Wurst - Tomaten - Pfirsiche.
Das heutige Phase 10 Spiel hat Angelika - zum Teil hinterhältig - .aber sehr souverän gewonnen.
Wir beendeten diese konspirative Konferenz unter den Maulbeerbäumen der Terasse des El Garrofer mit einem Cortado, Cafe con Leche und Cafe Americano und machten uns auf den Weg zum "HiperSimply", einem Supermarkt nicht ganz so groß wie Carrefour aber auch nicht schlecht.
Auf dem Parkplatz wurden wir im hinteren Teil auf eine Konstruktion aufmerksam, die sich bei nährem Hinsehen als eine große Paellageschichte entpuppte.

Während unter einem Pavillon
einige Leute die Zutaten vorbereiteten ...

... mühten sich etwas weiter weg davon andere, große Paellapfannen - großzügig mit Öl gefüllt - auf Holzfeuer anzuheizen ...

... und nach und nach mit den Zutaten in der richtigen Reihenfolge zu füllen ...

... immer gut mit großen Holzlöffeln zu rühren, damit nichts anbrennt ...

... bis dann die Paella fertig ist.

Immer mehr Menschen kamen - offenbar nicht nur vom Supermarkteinkauf - zum Teil bewaffnet mit Schüsseln, Tellern und Dosen, um die begehrte Paella zu bekommen - gratis.

So in der prallen Sonne (heute waren 34° im Schatten) zu stehen war uns dann doch im wahrsten Sinne des Wortes zu heiß.
Ein paar Meter weiter war ja
die Autoselbstwaschstation ...

... in der ich mit Hochdruck Staub, Schmutz und Insekten zu entfernen versuchte - mit beachtlichem Erfolg.
Zurück am Wohnwagen war es zu heiß, so suchten wir uns unsere schattigen Orte (Angelika im Wohnwagen und ich unter dem Vorzelt) und etwas Arbeit - die sich dann aber überraschenderweise bis in den Abend hinzog.
Das Abendessen war - der heißen Witterung angepasst - überschaubar aber lecker:
Brot - spanische Wurst - Tomaten - Pfirsiche.
Das heutige Phase 10 Spiel hat Angelika - zum Teil hinterhältig - .aber sehr souverän gewonnen.
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Samstag, 4. August 2012
Hochzeitstag
blog_a_fd, 01:34h
Auf dem Campingplatz wurde vor einigen Tagen, am 24.7., "Feliz Navidad", also Weihnachten gefeiert und es war schon ungewöhnlich, was in der nördlichen Hemisphäre Weihnachtslieder im Sommer mit den Menschen macht.
Und am 31.7. wurde ja, wie berichtet, Silvester gefeiert.
So haben wir uns heute von dem gestrigen Tag in Valencia erholt und uns gefragt:
Warum sollen wir nicht auch unseren Hochzeitstag im Sommer (nach)feiern. Gesagt - getan.

Es war übrigens unsere Silberne Hochzeit!

Und am 31.7. wurde ja, wie berichtet, Silvester gefeiert.
So haben wir uns heute von dem gestrigen Tag in Valencia erholt und uns gefragt:
Warum sollen wir nicht auch unseren Hochzeitstag im Sommer (nach)feiern. Gesagt - getan.

Es war übrigens unsere Silberne Hochzeit!

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