Sonntag, 15. Juli 2012
Rückblick
Die Fahrt nach Vinaròs verlief völlig problemlos. Weder in Deutschland noch in Frankreich gab es viel Verkehr oder gar Stau.



Am Sonntag, 7.7.2012 sind wir so gegen 17:00 Uhr angekommen, nachdem wir uns viel Zeit bei der Fahrt gelassen hatten und in der Nacht vorher von 23:30 . 9:30 an einer französischen Raststätte tief und fest geschlafen haben.

Jetzt sind wir schon eine Woche in Vinaròs und haben es erst mal langsam angehen lassen. Das Wetter ist abwechslungsreich - bewölkt - sonnig - auf jeden Fall erheblich besser als wohl zurzeit zu Hause.

Traurig waren wir bei unserer Ankunft, als die Parzelle links von uns leer war, die in den letzten Jahren immer von Rosa und Serge von Mai bis September belegt war. Serge ist im Januar 2012 - offenbar nach einem Schlaganfall - plötzlich gestorben.

Der Aufbau des Wohnwagens und des Vorzeltes ging erstaunlich gut und schnell.

Unser Urlaubsdomizil

Zurzeit ist auf der linken Parzelle ein älteres finnisches Ehepaar in einem Wohnmobil, das stundenlang schweigsam vor dem Auto sitzt und über die Hecke hinweg in die Ferne schaut. Kein Gespräch, kein Buch .... Seltsam.

Auf der rechten Seite von uns ist ein älteres holländisches Ehepaar mit einem kleinen alten ADRIA Wohnwagen. Für sie ist der Internetzugang am Platz zu langsam. Gestern waren Sie im Ebro-Delta, um sich einen anderen Campingplatz mit schnellerem Internetzugang auszusuchen. Offenbar haben Sie auch einen gefunden und werden wohl in Kürze dahin umziehen.

Mitte der vergangenen Woche waren wir im Touristen-Info in Vinaròs, um uns die aktuellen Informationen für Vinaròs und den umliegenden Orten zu besorgen. So erfuhren wir, dass am Wochenende in Sant Mateu (etwa 30 km südwestlich von Vinaròs) ein mittelalterliches Fest stattfindet.

Wir mussten uns an den letzten Besuch eines mittelalterlichen Festes in Morella (vor rund 15 Jahren) mit der ganzen Familie erinnern, bei dem sich Angelika, Larissa und Lennart über eine leckere frischeierhaltige Speise Salmonellen eingefangen hatten, die aber tapfer überwunden wurden.

Also machten wir uns auf den Weg, natürlich nicht der Salmonellen wegen. In Sant Mateu liefen alle Akteure in mittelalterlicher Kleidung herum, es gab ein paar Stände, die mittelalterliches Handwerk vorstellten und mittelalterliche Lebensmittel anboten.

Wir ließen uns zu einem Stück Schafskäse und einem Viertel Sauerteigbrot überreden, allerdings zu gar nicht so mittelalterlichen Preisen.

Hier noch ein paar Endrücke ...



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