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Montag, 30. Juli 2012
Lesepause beendet
blog_a_fd, 23:51h
Nach einem ruhigen Sonntag, an dem wir viel gelesen und natürlich Phase 10 gespielt haben (Ich habe mal wieder verloren :-[ ), an dem ich mir das Autorennen in der Cafeteria des Campingplatzes gegönnt und dann mit den Steuern angefangen habe, geht nun wieder eine neue Woche los.
Nach unserem üblichen kleinen Frühstück mit einem Baguette, Marmelade und Honig sowie der spanischen Tageszeitung für mich und dem darin enthaltenen Sudoko für Angelika sind wir erstmal nach Vinaròs gefahren, um den SPIEGEL zu kaufen, der in diesem Jahr tatsächlich schon montags morgens in den Kiosken ist.
Zurück am Campingplatz musste Angelika heute noch eine Reihe von Schulmails erledigen, ich hatte dienstlich mit Katernberg (da gibt es wieder mal ein ziemliches Problem) und - wie fast täglich - mit Yousef (ägyptischer Christ) zu telefonieren, bei dem es auch irgendwie drunter und drüber geht.
Aber wir hatten uns auch vorgenommen, heute einen erneuten Versuch zu starten, Ramona zu besuchen und die Fahrräder mitzunehmen ...

... um dann später nach Tortosa zu fahren.
Tatsächlich haben wir Ramona und ihren Lebensgefährten Bautista angetroffen.

Ramona ist 87, Bautista ist 88 Jahre alt, seit 11 Jahren sind sie "zusammen" und haben gemeinsam so manche schwierigen Zeiten (vor allem den Tod von Ramonas Sohn Pedro vor 5 Jahren) durchgestanden.
In der Woche, als wir sie nicht angetroffen haben, ist sie in ihrem Haus in Alcanar geblieben, weil sie tägliche Arztbesuche hatte.
Ramona erzählte viel, vor allem, wie sie meine Eltern kennengelernt hatte, was sie alles gemeinsam unternommen und wo meine Eltern Ramona unterstützen konnten.
Ich habe mich schon immer gefragt - und auch jetzt, wo sie sich an gemeinsame Erlebnisse erinnerte, wie die das alles sprachlich geregelt haben.
In den letzten Jahren ihrer Fahrten nach Spanien haben meine Eltern tapfer zu Hause Privatunterricht in Spanisch gehabt, aber die Zeit davor ...?


Wir haben noch ein paar Fotos gemacht, die wir in den nächsten Tagen in Vinaròs entwickeln lassen und Ramona und Bautista noch vorbeibringen werden.
Nach dem Besuch ging es dann weiter nach Tortosa, einer alten katalanischen Bischofsstadt am Ebro, deren Geschichte bis in die Zeit der Römer und danach der Mauren zurückreicht.
Die Fahrt dorthin führt eine Weile am Ebro und an den Kanälen, die Wasser zu den Reisfeldern des Ebrodeltas bringen, vorbei.

Über die Brücke "Carrer Pintor Gimeno" geht es in die Altstadt von Tortosa ...


Blick auf die Altstadt
in der man sich, wenn man die Autostraßen verlässt, wie in einer anderen Zeit fühlt.





Madonna über einem renovierungsbedürftigen Haus im arabischen Viertel
Die wichtigsten historischen Gebäude der Stadt sind sicher die Kathedrale ...

... deren Bau Mitte des 14. Jh. begonnen und 1597 eingeweiht wurde ...
... und das Castel La Suda ...

... dessen Ursprünge auf die Römer zurückging, dessen markante Form aber erst durch die Mauren im 10. Jh entstand. Mitte des 12. Jh. wurde das Kastell zurückerobert und 1297 zur königlichen Burg.
Natürlich blieb Zeit zu einem cafe con leche / cafe americano in der Altstadt von Tortosa ...

... und einem erfrischenden agua con gas am Ebro mit Blick auf die Altstadt ...

... und dem (Bürger-) Kriegsdenkmal mitten im Ebro.
Das Monument erinnert an die "wichtigste" Schlacht im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).
1966 von dem Diktator Franco eingeweiht wurden erst 1986 die francistischen und faschistischen Siegssymbole entfernt; dennoch ist das Monument heute noch mehr als umstritten.
Gegen 20:30 waren wir wieder am Campingplatz, und da niemand Lust hatte, Spaghetti zu kochen, gab es ein nettes cena mit dem Rest des Baguettes von heute morgen, mit Tomate, Wurst, Käse, Muscheln - und was sonst noch so im Kühlschrank auffindbar war.
Phase 10 hab diesmal ich (FD) gewonnen - knapp.
Nach unserem üblichen kleinen Frühstück mit einem Baguette, Marmelade und Honig sowie der spanischen Tageszeitung für mich und dem darin enthaltenen Sudoko für Angelika sind wir erstmal nach Vinaròs gefahren, um den SPIEGEL zu kaufen, der in diesem Jahr tatsächlich schon montags morgens in den Kiosken ist.
Zurück am Campingplatz musste Angelika heute noch eine Reihe von Schulmails erledigen, ich hatte dienstlich mit Katernberg (da gibt es wieder mal ein ziemliches Problem) und - wie fast täglich - mit Yousef (ägyptischer Christ) zu telefonieren, bei dem es auch irgendwie drunter und drüber geht.
Aber wir hatten uns auch vorgenommen, heute einen erneuten Versuch zu starten, Ramona zu besuchen und die Fahrräder mitzunehmen ...

... um dann später nach Tortosa zu fahren.
Tatsächlich haben wir Ramona und ihren Lebensgefährten Bautista angetroffen.

Ramona ist 87, Bautista ist 88 Jahre alt, seit 11 Jahren sind sie "zusammen" und haben gemeinsam so manche schwierigen Zeiten (vor allem den Tod von Ramonas Sohn Pedro vor 5 Jahren) durchgestanden.
In der Woche, als wir sie nicht angetroffen haben, ist sie in ihrem Haus in Alcanar geblieben, weil sie tägliche Arztbesuche hatte.
Ramona erzählte viel, vor allem, wie sie meine Eltern kennengelernt hatte, was sie alles gemeinsam unternommen und wo meine Eltern Ramona unterstützen konnten.
Ich habe mich schon immer gefragt - und auch jetzt, wo sie sich an gemeinsame Erlebnisse erinnerte, wie die das alles sprachlich geregelt haben.
In den letzten Jahren ihrer Fahrten nach Spanien haben meine Eltern tapfer zu Hause Privatunterricht in Spanisch gehabt, aber die Zeit davor ...?


Wir haben noch ein paar Fotos gemacht, die wir in den nächsten Tagen in Vinaròs entwickeln lassen und Ramona und Bautista noch vorbeibringen werden.
Nach dem Besuch ging es dann weiter nach Tortosa, einer alten katalanischen Bischofsstadt am Ebro, deren Geschichte bis in die Zeit der Römer und danach der Mauren zurückreicht.
Die Fahrt dorthin führt eine Weile am Ebro und an den Kanälen, die Wasser zu den Reisfeldern des Ebrodeltas bringen, vorbei.

Über die Brücke "Carrer Pintor Gimeno" geht es in die Altstadt von Tortosa ...


Blick auf die Altstadt
in der man sich, wenn man die Autostraßen verlässt, wie in einer anderen Zeit fühlt.





Madonna über einem renovierungsbedürftigen Haus im arabischen Viertel
Die wichtigsten historischen Gebäude der Stadt sind sicher die Kathedrale ...

... deren Bau Mitte des 14. Jh. begonnen und 1597 eingeweiht wurde ...
... und das Castel La Suda ...

... dessen Ursprünge auf die Römer zurückging, dessen markante Form aber erst durch die Mauren im 10. Jh entstand. Mitte des 12. Jh. wurde das Kastell zurückerobert und 1297 zur königlichen Burg.
Natürlich blieb Zeit zu einem cafe con leche / cafe americano in der Altstadt von Tortosa ...

... und einem erfrischenden agua con gas am Ebro mit Blick auf die Altstadt ...

... und dem (Bürger-) Kriegsdenkmal mitten im Ebro.
Das Monument erinnert an die "wichtigste" Schlacht im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).
1966 von dem Diktator Franco eingeweiht wurden erst 1986 die francistischen und faschistischen Siegssymbole entfernt; dennoch ist das Monument heute noch mehr als umstritten.
Gegen 20:30 waren wir wieder am Campingplatz, und da niemand Lust hatte, Spaghetti zu kochen, gab es ein nettes cena mit dem Rest des Baguettes von heute morgen, mit Tomate, Wurst, Käse, Muscheln - und was sonst noch so im Kühlschrank auffindbar war.
Phase 10 hab diesmal ich (FD) gewonnen - knapp.
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Samstag, 28. Juli 2012
Lese- und Strandtag
blog_a_fd, 23:31h
Die angefangene Lektüre war in beiden Fällen so spannend, dass alle Pläne zurückgestellt wurden, um die Bücher zuende zu lesen - am Campingplatz - am Strand.

Nele NEUHAUS, Schneewittchen muss sterben

Stieg LARSSON, Vergebung

Nele NEUHAUS, Schneewittchen muss sterben

Stieg LARSSON, Vergebung
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Freitag, 27. Juli 2012
Barcelona
blog_a_fd, 01:40h
Um möglichst viel Zeit in Barcelona zu haben, sind wir über die kostenpflichtige Autobahn AP7 losgefahren.

Zwischendurch konnten wir ein längeres Stück der nicht mautpflichtigen Autobahn A7 nehmen, bis wir dann hinter Tarragona die Küstenautobahn weiterfuhren.
Diese Route ist insofern interessant, da sie durch eine Reihe (leider auch kostenpflichtiger) kürzerer und längerer, zum Teil recht spektakulärer Tunnel hindurch- ...

... und auch sonst an manchen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt, wie dem "Südwestfriedhof" am Hang der Montjuic-Berge.

Wenn wir mit dem Auto nach Barcelona fahren, parken wir den Wagen seit einigen Jahren in einer Tiefgarage am Anfang der Ramblas. Das kostet natürlich auch den einen oder anderen Euro, aber so sind wir wenigstens sicher, keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.
Von der Hafenseite aus geht es dann über die Ramblas ...

... immer "hoch" zum Placa Catalunya, vorbei an Straßenmalern ...

... zunächst zum wohl schönsten Markt Barcelonas, St. Josep Boqueria ...

mit unglaublich reichhaltigen und bunten Ständen ...






... und dem einen oder anderen Blick ...

... in kleine Gassen.

Zurück auf den Ramblas und zum Teil anrührenden Szenen ...

... habe ich erstmal die Zeitung El País gekauft ...

... um dann im legendären (bereits 1862 eröffneten, aber leider nicht mehr in dem Charme) Cafe Zurich am Placa Catalunya ...


... einen Cafe Americano (FD) bzw. einen Cafe con Leche (Angelika) und ein kleines Käseboquadillo (Käsebaguette) zu bestellen und dann in aller Ruhe zu lesen und "Leute zu gucken".
Ein Bummel durch das Kaufhaus El Corte Ingles führte uns in die 9. Etage, von wo aus ein guter Blick über den Placa Catalunya ...

In dem weißen Gebäude im Zentrum des Bildes unten links ist das Cafe Zurich.
... und die Dächer Barcelonas möglich ist.
Mehr oder weniger parallel zur Rambla gingen wir dann über die Avenida Portal l'Angel ...


... zum Placa Reial.
Vom hafenseitigen Teil der Ramblas blickt man mit Cristobal Colon über das Meer und auf die Türme der Hafenseilbahn.
Die Hafenseilbahn Barcelona ist eine Luftseilbahn in Barcelona, die von der in 57 m Höhe am Hang des Montjuïc gelegenen Station Miramar über den 119 m hohen Torre Jaume I zum 86 m hohen Torre Sant Sebastià fährt und dabei den Port Vell, den alten Hafen Barcelonas, das World Trade Center und die im Hafen liegenden Fährschiffe überquert. Im Torre Sant Sebastià geht ein Fahrstuhl zu dem am Meer gelegenen Stadtteil La Barceloneta hinunter.

(geliehen aus dem Internet)
Als wir morgens in Barcelona ankamen sagte Angelika, dass sie in diesem Jahr endlich auch erstmals mit der Seilbahn fahren wollte.
Am Torre Sant Sebastià ...


... warteten allerdings so zwischen 60 - 80 weitere Seilbahnneugierige, was eine Wartezeit von mindestens 1,5 Stunden in praller Sonne bedeutet hätte. Das war - trotz Sonnenhut - doch etwas lang.
So ging es den Weg um das Hafenbecken ...



... zurück Richtung Ramblas, wo sich inzwischen immer mehr "lebende Statuen" plaziert hatten ...



(hier nur eine kleine Auswahl)
... Attraktionen für Groß und Klein.
Auf der Rückfahrt fuhren wir zum Montjuic (dort, wo der Turm Miramar der Hafenseilbahn steht), um zum Abschluss noch ein paar Bilder von "über den Dächern der Stadt" zu machen. Allerdings musste ich (FD) im Auto bleiben, denn Angelika hatte Sorge, dass da, wo wir parkten, das Auto abgeschleppt würde.

Zwischen dem linken und dem mittleren Schornstein ist ganz deutlich (... ha,ha!) die Baustelle der Sagrada Familia zu erkennen.



Ein schöner Tag war's - in Barcelona ....

Zwischendurch konnten wir ein längeres Stück der nicht mautpflichtigen Autobahn A7 nehmen, bis wir dann hinter Tarragona die Küstenautobahn weiterfuhren.
Diese Route ist insofern interessant, da sie durch eine Reihe (leider auch kostenpflichtiger) kürzerer und längerer, zum Teil recht spektakulärer Tunnel hindurch- ...

... und auch sonst an manchen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt, wie dem "Südwestfriedhof" am Hang der Montjuic-Berge.

Wenn wir mit dem Auto nach Barcelona fahren, parken wir den Wagen seit einigen Jahren in einer Tiefgarage am Anfang der Ramblas. Das kostet natürlich auch den einen oder anderen Euro, aber so sind wir wenigstens sicher, keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.
Von der Hafenseite aus geht es dann über die Ramblas ...

... immer "hoch" zum Placa Catalunya, vorbei an Straßenmalern ...

... zunächst zum wohl schönsten Markt Barcelonas, St. Josep Boqueria ...

mit unglaublich reichhaltigen und bunten Ständen ...






... und dem einen oder anderen Blick ...

... in kleine Gassen.

Zurück auf den Ramblas und zum Teil anrührenden Szenen ...

... habe ich erstmal die Zeitung El País gekauft ...

... um dann im legendären (bereits 1862 eröffneten, aber leider nicht mehr in dem Charme) Cafe Zurich am Placa Catalunya ...


... einen Cafe Americano (FD) bzw. einen Cafe con Leche (Angelika) und ein kleines Käseboquadillo (Käsebaguette) zu bestellen und dann in aller Ruhe zu lesen und "Leute zu gucken".
Ein Bummel durch das Kaufhaus El Corte Ingles führte uns in die 9. Etage, von wo aus ein guter Blick über den Placa Catalunya ...

In dem weißen Gebäude im Zentrum des Bildes unten links ist das Cafe Zurich.
... und die Dächer Barcelonas möglich ist.
Mehr oder weniger parallel zur Rambla gingen wir dann über die Avenida Portal l'Angel ...


... zum Placa Reial.
Vom hafenseitigen Teil der Ramblas blickt man mit Cristobal Colon über das Meer und auf die Türme der Hafenseilbahn.
Die Hafenseilbahn Barcelona ist eine Luftseilbahn in Barcelona, die von der in 57 m Höhe am Hang des Montjuïc gelegenen Station Miramar über den 119 m hohen Torre Jaume I zum 86 m hohen Torre Sant Sebastià fährt und dabei den Port Vell, den alten Hafen Barcelonas, das World Trade Center und die im Hafen liegenden Fährschiffe überquert. Im Torre Sant Sebastià geht ein Fahrstuhl zu dem am Meer gelegenen Stadtteil La Barceloneta hinunter.

(geliehen aus dem Internet)
Als wir morgens in Barcelona ankamen sagte Angelika, dass sie in diesem Jahr endlich auch erstmals mit der Seilbahn fahren wollte.
Am Torre Sant Sebastià ...


... warteten allerdings so zwischen 60 - 80 weitere Seilbahnneugierige, was eine Wartezeit von mindestens 1,5 Stunden in praller Sonne bedeutet hätte. Das war - trotz Sonnenhut - doch etwas lang.
So ging es den Weg um das Hafenbecken ...



... zurück Richtung Ramblas, wo sich inzwischen immer mehr "lebende Statuen" plaziert hatten ...



(hier nur eine kleine Auswahl)
... Attraktionen für Groß und Klein.
Auf der Rückfahrt fuhren wir zum Montjuic (dort, wo der Turm Miramar der Hafenseilbahn steht), um zum Abschluss noch ein paar Bilder von "über den Dächern der Stadt" zu machen. Allerdings musste ich (FD) im Auto bleiben, denn Angelika hatte Sorge, dass da, wo wir parkten, das Auto abgeschleppt würde.

Zwischen dem linken und dem mittleren Schornstein ist ganz deutlich (... ha,ha!) die Baustelle der Sagrada Familia zu erkennen.



Ein schöner Tag war's - in Barcelona ....
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