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Freitag, 10. August 2012
Der letzte gemütliche Tag am Campingplatz ...
blog_a_fd, 00:42h
Heute morgen konnte sich das Wetter offenbar noch nicht so recht entscheiden, wie es werden wollte. Am Horizont über den Bergen lag ein dunkles Wolkenband, dass zum Meer zog und so schien es, als ob sich ein gewaltiges Gewitter nähert.
Also blieben wir am Platz, frühstückten und warteten, was da kommt. Es zog sich zwar zu, aber nicht so gewaltig, wie zu befürchten war, und es fielen nur eine handvoll Regentropfen.
Wir werkelten etwas rum, lasen, erledigten elektronische Post, spielten Phase 10 - diesmal hatte ich keine Chance! -
Vor einigen Tagen habe ich entdeckt, dass der Campingplatz - wie könnte es auch in Zeiten wie diesen sein - in Facebook zu finden ist.
facebookseite camping vinaros (htm, 189 KB)
So haben wir heute entdeckt, dass wieder eine Fiesta angesagt war, und zwar die "Fiesta de la Tomatina".
Die "Fiesta de la Tomatina" hat ihren eigentlichen Ort in Buñol, einem kleinen Ort in der Provinz Valentia. Einmal im Jahr werfen sich die Teilnehmer gegenseitig mit Massen von Tomaten zu, das ist eine ziemliche Sauerei. Bei dieser Fiesta in Buñol werden zwar ausnahmslos Tomaten verwendet, die so gut wie keinen Geschmack haben und extra für diese Fiesta angebaut werden.
Trotzdem: In Zeiten der Bankenkrise hier in Spanien, die vor allem zu Lasten der "einfachen Menschen" und der Jugendlichen geht, hat es vorgestern auf Initiative des Bürgermeisters eines kleinen andalusischen Dorfes (er hat da auch kräftig mitgemacht) in einer Kleinstadt in Andalusien und in Cadiz "Überfälle" auf zwei Supermärkte der gehobeneren Kette Mercadona gegeben. Sie haben dort einkaufswagenweise Lebensmittel herausgeholt und später an arme Menschen verteilt.

Ich hoffe, dass es hier auf dem Campingplatz ähnlich "geschmacklose" und ggf. aussortierte Tomaten waren. Jedenfalls wurde auf einer Fläche im neuen Teil die Tomatenschlacht ausgetragen. Gegen 17:00 Uhr trafen sich Jugendliche und Erwachsene, griffen sich die bereitstehenden Tomatenkisten - und los ging es.

Unter anderen waren auch Fabrice (der Sohn vom Centurio und seiner Frau Colette) und einige der Kinder von Donald kräftig bei der Sache ...

in Deckung ...

Vorbereitung ...

Attacke ...
... und natürlich auch Natalie, die Chefin vom Camping Vinaròs.

Nachdem alle Tomaten geworfen waren, sammelten sich die Akteure am Wagenwaschplatz und spritzten sich gegenseitig halbwegs sauber.

Aus sicherer Entfernung schauten zahlreiche Camper dieser Tomatenschlacht zu ...

... hier u.a. der Centurio und Colette.
(Centurio, weil so ein römischer Centurio bei Asterix und Obelix aussieht, nicht besonders groß, etwas gedrungen, graue Haare, aufmerksamer Blick)
Als sich nach einiger Zeit alles halbwegs beruhigt hatte, habe ich die Bilder von der Camera auf den Laptop geladen und dann Fabrice geholt, um sie ihm zu zeigen (da waren noch mehr von ihm dabei).
Mittels eines USB-Sticks lud er sich die Bilder auf seinen Laptop. Es dauerte nicht lange, da gab es an der Parzelle von Fabrice und seinen Eltern einen kleinen Auflauf, als er die Familie von Donald, deren Parzelle gegenüber ist, holte, um sie allen zu zeigen.
Ebenfalls in Facebook hatte ich gelesen, dass es heute abend auf der Terrasse "Hamburger" und gegrillte "Frankfurter Würstchen" geben sollte.
Das war für uns ein Grund hinzugehen.
Bis vor etwa vier Jahren gehörte zu Terrasse ein kleines Restaurant, in dem man mittags und abends preiswert und lecker essen konnte. Wohl aufgrund europäischer Hygienevorschriften wurde es geschlossen, obwohl wir nie auch nur den kleinsten Grund zur Klage hatten.
In einer Nische der Terrasse gab es einen Folklorekurs für Kinder ...

... geleitet von der Spanierin hier vom Platz, die in den vergangen Jahren gemeinsam mit anderen Erwachsenen Folkloretänze eingeübt und gelegentlich auch auf der Bühne vorgeführt hat. In diesem Jahr haben wir allerdings davon nichts mitbekommen.
Wir hatten auf der Terrasse einen strategisch günstigen Platz, sodass wir auch noch das eine oder andere "heimliche" Foto gemacht haben ...

... vom "Indianer", so genannt wegen seiner Gesichtsform, seinen langen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen schwarzen Haaren ...

... von der immer noch recht unfreundlichen Gina, die gelegentlich an der Bar aushilft und manchmal eine Ausstrahlung hat, als würde sie die Leute hier ziemlich annerven ...


... vom "Legionär" (Gaius Faulus - Asterix und der Arvernerschild), der ein Alter Ego als römischer Soldat bei Asterix und Obelix hat, wegen seines Gesichtsausdruckes und seines immer leicht nach vorne gebeugten Ganges) ...
... vom "Statthalter" (Feistus Raclettus - Asterix bei den Schweizern), der nicht nur viele Raclettes gegessen haben mag ...

... und schließlich vom - ich nenne ihn mal - Don, einem ehemaligen Bürgermeister von Vinaròs ...

... dem das Gelände gehört, auf dem der Campingplatz steht. Vor etlichen Jahren verursachte er auf der Nationalstraße einen Unfall, als ich zufällig mit dem Auto vorbei kam. Sowohl um den leichtverletzten Motorrollerfahrer (auch vom Campingplatz) als auch um ihn habe ich mich gekümmert, und zur "Belohnung" haben wir gelegentlich immer was von seinen Mandarinen bekommen, die er auf einer kleinen Parzelle neben dem Campingplatz angebaut hat.
Also blieben wir am Platz, frühstückten und warteten, was da kommt. Es zog sich zwar zu, aber nicht so gewaltig, wie zu befürchten war, und es fielen nur eine handvoll Regentropfen.
Wir werkelten etwas rum, lasen, erledigten elektronische Post, spielten Phase 10 - diesmal hatte ich keine Chance! -
Vor einigen Tagen habe ich entdeckt, dass der Campingplatz - wie könnte es auch in Zeiten wie diesen sein - in Facebook zu finden ist.
facebookseite camping vinaros (htm, 189 KB)
So haben wir heute entdeckt, dass wieder eine Fiesta angesagt war, und zwar die "Fiesta de la Tomatina".
Die "Fiesta de la Tomatina" hat ihren eigentlichen Ort in Buñol, einem kleinen Ort in der Provinz Valentia. Einmal im Jahr werfen sich die Teilnehmer gegenseitig mit Massen von Tomaten zu, das ist eine ziemliche Sauerei. Bei dieser Fiesta in Buñol werden zwar ausnahmslos Tomaten verwendet, die so gut wie keinen Geschmack haben und extra für diese Fiesta angebaut werden.
Trotzdem: In Zeiten der Bankenkrise hier in Spanien, die vor allem zu Lasten der "einfachen Menschen" und der Jugendlichen geht, hat es vorgestern auf Initiative des Bürgermeisters eines kleinen andalusischen Dorfes (er hat da auch kräftig mitgemacht) in einer Kleinstadt in Andalusien und in Cadiz "Überfälle" auf zwei Supermärkte der gehobeneren Kette Mercadona gegeben. Sie haben dort einkaufswagenweise Lebensmittel herausgeholt und später an arme Menschen verteilt.

Ich hoffe, dass es hier auf dem Campingplatz ähnlich "geschmacklose" und ggf. aussortierte Tomaten waren. Jedenfalls wurde auf einer Fläche im neuen Teil die Tomatenschlacht ausgetragen. Gegen 17:00 Uhr trafen sich Jugendliche und Erwachsene, griffen sich die bereitstehenden Tomatenkisten - und los ging es.

Unter anderen waren auch Fabrice (der Sohn vom Centurio und seiner Frau Colette) und einige der Kinder von Donald kräftig bei der Sache ...

in Deckung ...

Vorbereitung ...

Attacke ...
... und natürlich auch Natalie, die Chefin vom Camping Vinaròs.

Nachdem alle Tomaten geworfen waren, sammelten sich die Akteure am Wagenwaschplatz und spritzten sich gegenseitig halbwegs sauber.

Aus sicherer Entfernung schauten zahlreiche Camper dieser Tomatenschlacht zu ...

... hier u.a. der Centurio und Colette.
(Centurio, weil so ein römischer Centurio bei Asterix und Obelix aussieht, nicht besonders groß, etwas gedrungen, graue Haare, aufmerksamer Blick)
Als sich nach einiger Zeit alles halbwegs beruhigt hatte, habe ich die Bilder von der Camera auf den Laptop geladen und dann Fabrice geholt, um sie ihm zu zeigen (da waren noch mehr von ihm dabei).
Mittels eines USB-Sticks lud er sich die Bilder auf seinen Laptop. Es dauerte nicht lange, da gab es an der Parzelle von Fabrice und seinen Eltern einen kleinen Auflauf, als er die Familie von Donald, deren Parzelle gegenüber ist, holte, um sie allen zu zeigen.
Ebenfalls in Facebook hatte ich gelesen, dass es heute abend auf der Terrasse "Hamburger" und gegrillte "Frankfurter Würstchen" geben sollte.
Das war für uns ein Grund hinzugehen.
Bis vor etwa vier Jahren gehörte zu Terrasse ein kleines Restaurant, in dem man mittags und abends preiswert und lecker essen konnte. Wohl aufgrund europäischer Hygienevorschriften wurde es geschlossen, obwohl wir nie auch nur den kleinsten Grund zur Klage hatten.
In einer Nische der Terrasse gab es einen Folklorekurs für Kinder ...

... geleitet von der Spanierin hier vom Platz, die in den vergangen Jahren gemeinsam mit anderen Erwachsenen Folkloretänze eingeübt und gelegentlich auch auf der Bühne vorgeführt hat. In diesem Jahr haben wir allerdings davon nichts mitbekommen.
Wir hatten auf der Terrasse einen strategisch günstigen Platz, sodass wir auch noch das eine oder andere "heimliche" Foto gemacht haben ...

... vom "Indianer", so genannt wegen seiner Gesichtsform, seinen langen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen schwarzen Haaren ...

... von der immer noch recht unfreundlichen Gina, die gelegentlich an der Bar aushilft und manchmal eine Ausstrahlung hat, als würde sie die Leute hier ziemlich annerven ...


... vom "Legionär" (Gaius Faulus - Asterix und der Arvernerschild), der ein Alter Ego als römischer Soldat bei Asterix und Obelix hat, wegen seines Gesichtsausdruckes und seines immer leicht nach vorne gebeugten Ganges) ...
... vom "Statthalter" (Feistus Raclettus - Asterix bei den Schweizern), der nicht nur viele Raclettes gegessen haben mag ...

... und schließlich vom - ich nenne ihn mal - Don, einem ehemaligen Bürgermeister von Vinaròs ...

... dem das Gelände gehört, auf dem der Campingplatz steht. Vor etlichen Jahren verursachte er auf der Nationalstraße einen Unfall, als ich zufällig mit dem Auto vorbei kam. Sowohl um den leichtverletzten Motorrollerfahrer (auch vom Campingplatz) als auch um ihn habe ich mich gekümmert, und zur "Belohnung" haben wir gelegentlich immer was von seinen Mandarinen bekommen, die er auf einer kleinen Parzelle neben dem Campingplatz angebaut hat.
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